Dank Corona . . .positive Impulse

Die Krise um COVID 19 ist momentan, weltweit das wichtigste Thema. Das Virus hat Menschenleben gekostet, Industrienationen in die Knie gezwungen und Betriebe ruiniert. Können wir trotzdem oder gerade deshalb auch positive Seiten an dieser Situation erkennen? Können und müssen wir nicht daraus lernen?

Hier möchte ich Euch eine Möglichkeit bieten positive Gedanken oder Erfahrungen weiterzugeben. Schreibt einen Kommentar zur Corona-Krise und helft mit die Zukunft positiv zu gestalten. Wir brauchen Veränderungen.


Kommentare: 19
  • #19

    Petra Chelmieniecki (Montag, 11 Mai 2020 14:35)

    Danke das Du Dich mit der positiven Seite von Corona auseinandergesetzt
    hast. Wenn man nicht auch das Positive sehen würde, wäre das viele
    Schlimme, dass wir sehen und hören, kaum zu ertragen. Und ich glaube,
    dass es ganz wichtig ist, zu sehen, was alles an Positiven geschieht,
    damit wir es auch beibehalten können, wenn die Pandemie vorüber ist. Ich
    habe plötzlich ganz viel Zeit und komme zur Ruhe. Auf einmal ist da ganz
    viel Platz in mir, um auf meine innere Stimme zu hören, was wichtig ist
    und was nicht. Ich denke an Menschen, an die ich lange nicht mehr
    gedacht habe und rufe sie an. Ich schreibe wieder Briefe und bekomme
    auch welche. Ich bin in einer größeren Verbindung und Nähe zu vielen
    Menschen als vorher trotz der physischen Trennung, einfach weil ich Zeit
    habe und weil es gut tut. ES gibt so viele kleine Dinge der
    Mitmenschlichkeit, die man tun kann, dass es viel verändert. Ich bin
    keineswegs erfreut über diese Krise, aber ich sehe eine große Chance
    darin für uns alle.

  • #18

    Jürgen (Mittwoch, 22 April 2020 20:02)

    P. S. auch das atelier rothbusch hat bereits eine Patenschaft übernommen. Im Menü unter Projekte findet man einen „direkten Draht“ zu Wilderness International. Wenn nicht jetzt die Erde retten wann dann?

  • #17

    Stiftung Wilderness International (Mittwoch, 22 April 2020 08:59)

    Wir müssen zu Hause bleiben. Doch wer will schon in einer Stadtwohnung sitzen, oder eingezwängt auf einem Balkon mit Blick auf die Hauptstraße? Viele müssen jetzt nicht zur Arbeit, oder können ihre Aufgaben von überall aus mobil erledigen. Termine sind abgesagt. Inzwischen ist fast alles geputzt und aufgeräumt, Liegengebliebenes erledigt. Was hält uns jetzt noch in der Stadt?
    Es zieht uns nach draußen. Wer kann, zieht sich in seinen Garten zurück, fährt zur Familie aufs Land, wir wollen In Parks, auf Wiesen, an Flüsse und Seen. Draußen sein in der Natur, grün sehen, frische Luft atmen, Vögel zwitschern und Bienen summen hören. Platz für unsere Kinder zum Toben und Erkunden.
    Die Veränderung schafft uns Zeit. Zeit, über das nachzudenken, was uns wichtig ist. Was wir sind ohne saubere Luft, und wie unabdingbar die grüne Lunge der Natur schlicht für unser tägliches Atmen erhalten werden muss. Das Frühlingsgrün zeigt beeindruckend, welche Möglichkeiten dafür im biodiversen Wald stecken. CO2- und Wasserspeicher. Ruheort. Entspannungsloipe. Sauerstofflieferant für uns und unsere Kinder. Kräuterkraft. Tiererleben. Gutes Klima. Und so vieles mehr.

    Wir von der Stfitung Wilderness International erhalten diese Natur. Wir schützen Wildnisgebiete weltweit. Derzeit sind wir vor allem im temperierten Regenwald Kanadas aktiv, wo wir Jahrtausende alte Urwaldriesen bewahren, für den Klimaschutz und als Lebensraum für eine fantastische Artenvielfalt.

    Wenn auch Ihnen in dieser Zeit einmal mehr bewusst geworden ist, was für ein unersetzbarer Schatz die Natur ist, und wie viel sie uns jeden Tag schenkt, das einfach bewahrt werden muss: Sagen Sie mit uns Danke an die Natur! Erhalten Sie ein Stück temperierten Regenwald an der Westküste Kanadas für alle Zeiten: www.wilderness-international.org/werden-sie-wildnispate

  • #16

    R. Kissel (Mittwoch, 15 April 2020 21:24)

    Kunst ist Leben und Leben ist, was ma daraus macht!
    Ihre Ausstellung, eine gelungene Mahnung an uns alle, zugleich ein Weckruf, der uns zum Nachdenken anregt und zum solidarischen Handeln aufruft.
    Danke der Kunstgruppe Erlabrunn „Alles wird gut“

  • #15

    Jürgen (Mittwoch, 15 April 2020 17:58)

    Vielen Dank für deinen Kommentar Sarah, gut das wir uns bewusst machen mit welchen Geburtsprivilegien wir hier in Deutschland aufwachsen.
    Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern wie wertvoll eine Patenschaft für Kinder in ärmeren Ländern sein kann. Möglich ist das z.B. bei www.kinderhilfe-westafrika.de

  • #14

    Sarah Schmidt (Mittwoch, 15 April 2020 14:32)

    Durch die Zusammenarbeit mit westafrikanischen Partner*innen wird mir gerade wieder durch diese Krise bewusst, wie viele Privilegien ich besitze - wir besitzen.

    Ein Privileg, dass ich als Deutsche von meinem Heimatland versichert bekomme, dass sie mich zurückholen. Eine Regierung, die Verantwortung für die Evakuierung von tausend deutschen Freiwilligen übernimmt, die weltweit eingesetzt sind.

    Ein Privileg, zu wissen, dass ich im Fall einer Erkrankung medizinische Nothilfe erhalte - Partner & Freunde in westafrikanischen Ländern haben diese Sicherheit nicht.

    Ein Privileg, dass wir im Fall kein Einkommen mehr zu haben, auf staatliche Hilfe zurückgreifen können und nicht hungern müssen. Andere Länder haben so ein System nicht, dass in diesem Fall auffängt. Viele Menschen in Ghana haben zusätzliche keine Ersparnisse und leben von dem, was an dem Tag erwirtschaftet wurde. Der Shut-Down sorgt somit für eine Not, die wir uns hier gar nicht vorstellen können. In Ländern, in denen Klopapier sowieso schon ein Luxusartikel ist geht es hier um eine viel größere Sorge, nämlich was am nächsten Tag auf dem Teller sein kann...

    Diese Krise verbindet uns weltweit. Und das ist tatsächlich ein positiver Aspekt. Zusammen mit unseren Partner*innen beten und fasten wir. Die Auswirkungen sind verschieden, aber wir sind alle betroffen. Das vereint und hilft uns die Not des anderen besser zu verstehen. Nur wer selbst weiß, wie es ist Mangel zu erleiden, kann es auch bei anderen nachempfinden. Wir werden also nie voll und ganz nachempfinden können, wie es den Straßenverkäufern in Westafrika geht - aber vielleicht öffnet diese Gemeinsamkeit der plötzlichen Not dennoch Herzen und baut Brücken.

    Sarah Schmidt
    Kinderhilfe Westafrika e.V.

  • #13

    Max Roth (Dienstag, 14 April 2020 00:56)

    Durch die Corona-Krise wurden viele Probleme offen gelegt, die so sonst wahrscheinlich nur selten derartig sichtbar sind. Kaputtgesparte Länder und Gesundheitssysteme (Italien, Spanien), Profitgier trotz Gesundheitsrisiken (Ischgl) und unzureichender Arbeitnehmerschutz (USA) um nur ein paar Beispiele zu neben.
    Was ich mir wünsche, ist dass diese v.a. auf strukturellen Gegebenheiten basierenden Probleme und Ungerechtigkeiten nach der Krise nicht in den Hintergrund geraten sondern weiterhin präsent bleiben und endlich im gesellschaftlichen Diskurs ankommen!
    Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen: „Unternehmen können nicht sterben, Menschen schon!“
    Und habt mindestens ein Auge auf die humanitären Katastrophen vor Europas Außengrenzen, welche durch Corona in den Hintergrund rücken, wofür die EU mit allen Ländern die Verantwortung trägt.

  • #12

    Sandra Hehrlein (Montag, 13 April 2020 16:40)

    Vielen Dank für die Plattform, Locke... ja, ich glaube fest daran, dass das Ganze einen Sinn hat, dass eine Art Notbremse -von wem auch immer- gezogen wurde. Die Natur atmet auf, Menschen besinnen sich auf das, was wirklich zählt, erinnern sich an ihre Werte, zeigen Solidarität und entschleunigen. Es ist eine große Chance sein Leben neu zu überdenken, seine Verhaltensweisen zu reflektieren und sich neu auszurichten... ich hoffe viele Menschen sehen diese Chance in der Krise, sicherlich nicht alle... ich hoffe, dass sich kleine Dinge verändern werden .. Schritt für Schritt sich das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch, Umwelt, Natur und Tier bei immer mehr Menschen immer mehr wächst. Ich spüre immer mehr, dass wir alle etwas von unserem Wohlstand abgeben könnten, in dem Bewusstsein wie schlecht es vielen auf der Welt geht... jeder Tag ist bei mir gerade gleich. Ich versuche mir eine Struktur zu geben, mir viel Zeit für Achtsamkeit zu nehmen und mein Vertrauen in das große Ganze zu stärken... jeden Tag aufs Neue vertrauen, dass wir die Krise meistern, und zwar gemeinsam... und in meinem Umfeld schauen, was ich tun kann...

  • #11

    Jürgen (Montag, 13 April 2020 15:14)

    Ja Matthias, da muß jeder einzelne mithelfen! Aber merken wir nicht gerade das da etwas geht? Wir dürfen nur nicht sagen: mach Du erst mal und damit die Gemeinschaft der Untätigen unterstützen. Manchmal setzt man eine Bewegungen in Gang und plötzlich wollen immer mehr Menschen Teil dieser Bewegung sein.

  • #10

    Jürgen (Montag, 13 April 2020 15:04)

    Bin so froh das ihr auch glaubt oder hofft mit positiver Energie aus dieser Sache rauszugehen. Danke für Euere tiefgründigen, nachdenklichen, schlauen Kommentare ��

  • #9

    Matthias Roth (Montag, 13 April 2020 14:56)

    Es ist für jeden - ohne Ausnahme - eine sehr schwierige Zeit. Keiner weiß im Moment wie lange sie andauern wird. Ich hoffe - glaube aber nicht - dass sich in näherer Zukunft viel ändern wird. Wenn überhaupt, geht es in sehr kleinen oder langsamen Schritten und es muss Jedermann/-frau mithelfen.
    Fast alle sagen, es muss sich etwas ändern - ob jeder bereit dazu ist?? Es wären für jeden Einzelnen große Einschnitte in seiner Freiheit erforderlich.
    So schnell wie die Menschen die Erde in den letzten Jahrzehnten gedreht haben, kann und sollte es nicht weitergehen.
    Passt auf Euch alle auf und schützt die Erde!

  • #8

    Anette Roth (Montag, 13 April 2020 14:46)

    Jeder ist von der Pandemie betroffen, auf ganz unterschiedliche Weise. Glücklich darf man sich schätzen, wenn man von der Krankheit bislang verschont blieb!
    Dankbar und positiv stimmt mich die eigene Erfahrung, mehr "im Hier und Jetzt" zu verweilen: Planungen für die nächsten Tage und Wochen sind obsolet geworden, ich lebe im Vertrauen, dass es gut weitergeht und ich (noch immer) gut versorgt lebe. Eine privilegierte Situation im Vergleich zu vielem Leid auf der Welt.
    Und wenn ich doch den Blick in die Zukunft wage, dann erhoffe ich mir einen bewussteren Umgang der Menschen mit unserer Natur, der Besinnung auf Wesentliches. Nicht alles was möglich ist, muss umgesetzt werden! Es ist so viel da, was es zu schätzen gilt. Möge davon nach der Krise viel erhalten bleiben und sich dadurch unser Miteinander etwas verändern!
    @Jürgen und Matthias: Von Herzen DANKE für Eure Denkanstöße!

  • #7

    Bettina Apel (Montag, 13 April 2020 12:33)

    @Jürgen: Danke für die tolle Inspiration �

  • #6

    Bettina Apel (Montag, 13 April 2020 12:23)

    Ich bin sehr gespannt, was wir aus dieser einschneidenden Zeit lernen und was wir daraus machen. Ich bin der Überzeugung, dass uns die momentanen, teilweise auch schwierigen, Herausforderungen gleichzeitig die Möglichkeit geben, uns neu zu überdenken. Wie wir bisher gelebt haben, wie wir zukünftig leben wollen und was uns im Leben wirklich wichtig ist.
    Sehen wir das Ganze als Chance für Veränderung.

  • #5

    Werner Winterbauer (Montag, 13 April 2020 10:18)

    Ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer etwas positives in der jetzigen Situation zu erkennen.
    Obwohl ich mich seit 20 Jahren immer wieder mit den Thema einer fiktive Katastrophe und
    deren etwaigen Folgen, Auswirkungen bzw. Weiterentwicklungen beschäftige, ist das eben nur ein Gedankenspiel, dass ich auch gerne künstlerisch ausschlachten konnte.
    Wenn aber dann das unvorhersehbare Ereignis, der schwarze Schwan wirklich eintrifft, ist man nicht weniger überrascht als alle anderen in ihrem alltäglichen Hamsterrad.
    Neben der Angst um die eigene Gesundheit, die der Freunde und Familie, habe ich noch das ungute Gefühl, dass Zustände und Modelle für Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Religion, Kultur usw. auf den Prüfstand gestellt werden. Nach der Krise schaut die Welt bestimmt etwas anders aus.
    Ob das eine bessere ist - wird sich zeigen!
    Naja - was will man machen: auf sich und die Anderen so gut als möglich aufpassen und sorgen. Mit einer Portion Ironie und viel Demut lässt sich das Ganze wahrscheinlich ertragen. Auch kommt der Sommer als Stimmungsaufheller und vielleicht als Hoffnungsbringer!!
    @Jürgen - Jedenfalls wieder interessanter Gedankenanstoß und Ausstellung -Konzept von Dir!!

  • #4

    Heike Busch (Sonntag, 12 April 2020 22:46)

    Wir merken plõtzlich das man nicht einfach mal zum einkaufen kann wenn man was braucht denn viele sachen wie Mehl, Reis ,Pasta etc. sind nicht immer da wie es sonst normalerweise ist bin schon froh wenn ich grad mal das letzte päckchen vom regal nehme....aber da denk ich auch an so viele arme menschen für die es nicht immer selbstverständlich ist einen vollen Eisschrank zu haben..ich glaube viele von uns werden anders denken wenn wir da raus kommen.
    Ja und wie einfach ist es mit ner Freundin ins Cafe zu gehn oder nach der Arbeit ein Glas Wein zusammen trinken ..man vermisst vieles aber es wird einem auch vieles klar
    LG super gemacht wie immer Locke
    Stay safe and positiv

  • #3

    Susanne Busch (Sonntag, 12 April 2020 22:02)

    ...und dann merkt man plötzlich wie wichtig es ist seine Eltern einfach besuchen zu können

  • #2

    Jürgen Roth (Sonntag, 12 April 2020 21:06)

    Nicht das schicke Auto vor der Tür, oder das große Haus sind wahre Reichtümer. Die wirklich wichtigen Dinge zeigen sich in den Kleinigkeiten die in unserer hektischen Welt oft übersehen werden.

  • #1

    René Landeck (Sonntag, 12 April 2020 21:02)

    Apropos Gesundheitssystem: es ist nicht die Wirtschaftlichkeit die jetzt zählt, es ist die Menschlichkeit. Ich hoffe das bleibt in den Köpfen hängen.